Medikamentöse Therapie
Antikörpertherapie
Antikörpertherapie
Bei der Antikörpertherapie handelt es sich um einen neuartigen Angriffspunkt im Kampf gegen Tumorzellen. Diese Therapie wird auch Immuntherapie genannt. Hierbei wird direkt in die Signalwege der Tumorzellen eingegriffen. Dadurch kann zum Beispiel das Wachstum der Tumorgefäße gestoppt werden. Häufig müssen vor Einsatz dieser Medikamente bestimmte Rezeptoren oder genetische Veränderungen am Tumor nachgewiesen werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Antikörper auch einen entsprechenden Angriffspunkt an den Tumorzellen finden. Bei fehlenden Rezeptoren sind diese Medikamente nicht wirksam.
Zur Steigerung ihrer Wirksamkeit wird die Antikörpertherapie mit Chemotherapeutika kombiniert.
Nebenwirkungen:
Die Nebenwirkungen dieser neuen Therapiemethode unterscheiden sich deutlich von denen der Chemotherapie. Darüber hinaus sind sie nicht stark ausgeprägt. Mögliche Nebenwirkungen sind:
Hautveränderungen
Häufig bildet sich eine Rötung der Haut oder ein akneiforme Hautveränderung. Eine Salbenbehandlung kann diese Symptome weitgehend lindern.
Bluthochdruck
Bei vielen Patienten kommt es zur Blutdruckerhöhung, der jedoch medikamentös gut zu behandeln ist.
Allergie
Vor allem bei der ersten Anwendung kann es zu allergischen Reaktionen kommen, die aber mit Medikamenten vollständig abklingen.
Marien-Hospital Marl
Katholisches Klinikum
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