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Offene Türen im Darmzentrum Marl


Begehbares Darmmodell zeigt Stadien der Erkrankung / Viel Information und Aufklärung

Statten Sie dem Darm doch einmal einen Besuch ab: Möglich wird dies am Samstag, 30. Januar, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr im Marien-Hospital. Denn dann feiert das zertifizierte Darmzentrum Marl sein einjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür. Sehr anschaulich zeigt das über siebeneinhalb Meter lange Darmmodell, wie Krebs entsteht: wie sich aus anfangs gesunden Darmzellen zunächst kleine Schleimhautpolypen – so genannte Adenome – entwickeln, die dann zu bösartigem Krebs mutieren und die Wandschichten des Darms sowie angrenzendes Gewebe zerstören.

Begehbarer Darm

»Gesundheit kommt von innen« – dies wird deutlich, wenn man den
begehbaren Darm betritt. Er ist 7,60 Meter lang, 1,78 Meter breit und 2,14
Meter hoch. Das Darmmodell zeigt die Entstehung und die Stadien des
Darmkrebses. Die verschiedenen Stadien der Erkrankung lassen sich in
dem Modell »abschreiten«. Fotonachweis: www.begehbare-organe.de

„Der begehbare Darm ist sicher ein Highlight am Tag der offenen Tür. Aber wir bieten noch mehr Programm mit viel Information, Aufklärung und Gesprächsmöglichkeiten. Denn wir möchten zum einen unsere Arbeit und unser Team präsentieren, zum anderen aber auch Vorsorgemöglichkeiten vorstellen“, erläutern Priv.-Doz. Dr. Klaus-Peter Riesener, Leiter des Darmzentrums und Chefarzt der Chirurgie am Marien-Hospital, und Dr. Christoph König, Koordinator des Darmzentrums und Chefarzt der Allgemeinen Inneren Medizin am Marler Krankenhaus.

Neben medizinischen Fachvorträgen zu den Themen „Wie arbeitet ein Darmzentrum?“ „Wie beugt man Darmkrebs vor?“ und „Wie behandelt man Darmkrebs?“ können Besucher auch selbst zum Operationsbesteck greifen und ihr chirurgisches Geschick am Kunstdarm-Simulator unter Beweis stellen. Wer sein eigenes Darmkrebsrisiko checken möchte, hat dazu bei einem kleinen Test die Gelegenheit. Was moderne Diagnostik wie hochauflösende Endoskopie oder Endosonographie leisten und wie man Polypen entfernt, erfahren die Besucher bei einer Besichtigung der Endoskopie-Abteilung und der Röntgen-Praxis. Besonders erfreulich aus Veranstaltersicht: Viele Partner des Darmzentrums beteiligen sich am Tag der offenen Tür, unter anderem das Gesundheitszentrum und die Physiotherapie am Marien-Hospital Marl, Krankenkassen, Apotheken, der Hospizverein Marl e.V., die Selbsthilfegruppe Darmkrebs (ILCO) und die Stomaberatung. Und natürlich kommt auch das leibliche Wohl an diesem Tag nicht zu kurz.

„Wir freuen uns auf viele Besucher und auf viele Gespräche. Gerade beim Darmkrebs versprechen interdisziplinäre Behandlungskonzepte gute Chancen auf Heilung und auf den Erhalt der Lebensqualität“, so Riesener. Und sein Kollege König ergänzt: „Viele Tumoren im Bereich des Darms werden leider immer noch sehr spät entdeckt. Um so wichtiger ist es, zum einen die Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Zum anderen aber auch zu wissen, was ein Zentrum, das sich auf diese Erkrankung spezialisiert hat, an neuen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren bereithält.“

Das Darmzentrum Marl veranstaltet den »Tag der offenen Tür«  Einladung & Programm zum »Tag der offenen Tür 2010«

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(Klinik für Allgemein-
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(Klink für Allgemeine
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