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„Bange machen gilt nicht“


Tag der offenen Tür lockte viele Besucher ins Darmzentrum Marl / Prävention stand im Mittelpunkt

Wie dick sind eigentlich Darmwände? Was darf ich bei einer Krebserkrankung essen? Wie groß können Polypen werden? Und kann ich im Marien-Hospital eine Darmspiegelung durchführen lassen? Dies waren nur einige Fragen, die am Tag der offenen Tür im Darmzentrum Marl immer wieder gestellt wurden. Trotz Eis und Schnee hatten sich mehrere hundert Interessierte auf den Weg ins Marien-Hospital gemacht, um sich vor Ort über die Krankheit Darmkrebs zu informieren und mit Medizinern, Therapeuten und Vertretern von Apotheken, Krankenkassen und Selbsthilfegruppen ins Gespräch zu kommen.

Galerie zum »Tag der offenen Tür 2010«

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Gleich am Eingang des Krankenhauses stand das große Darmmodell. Mediziner des Marien-Hospitals beantworteten schon hier erste Fragen.
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Auch kleine Besucher waren von dem begehbaren Darm fasziniert.
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Viele Besucher nutzten die Gelegenheit zum Gespräch.
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Auch die Partner des Darmzentrums nahmen am Tag der offenen Tür teil, darunter der Hospizverein Marl…
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und die ILCO-Selbsthilfegruppe.
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Beim OP-Simulator konnte jeder einmal seine „chirurgische“ Fingerfertigkeit unter Beweis stellen.
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Eine Fülle an Information gab es bei den Vorträgen zu den Themen: „Wie arbeitet ein Darmzentrum?“ „Wie beugt man Darmkrebs vor?“ „Und wie behandelt man Darmkrebs?“

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Bereits in der Eingangshalle des Krankenhauses „empfing“ die Besucher ein großes begehbares Darmmodell, das sehr plastisch die Entstehung des Darmkrebses vor Augen führte. Ein Stockwerk höher konnte man gleich einen kurzen Risikocheck durchführen und das Ergebnis mit Medizinern besprechen.

Die wichtigste Vorsorgemaßnahme zur Vermeidung von Darmkrebs ist die Darmspiegelung. Doch was passiert eigentlich bei dieser Untersuchung? Das erfuhren die Besucher in Wort und Bild. Im Vortragssaal erklärten Mediziner sehr verständlich, wann eine Darmspiegelung erforderlich ist und wie man sie durchführt. Wer dann die Worte noch um Bilder ergänzen wollte, konnte sich in den Räumen der Endoskopie eine Videopräsentation ansehen. Einige Türen weiter demonstrierten Mediziner des Krankenhauses an einem Kunstdarm, wie man den flexiblen Schlauch bei einer Darmspiegelung einführt, wie eine Optik das Darminnere auf dem Monitor sichtbar macht und mit welchen Methoden man gefundene Polypen entfernt. „Ich stehe gerade selbst vor einer Darmspiegelung“, gestand eine Besucherin. „Da wollte ich die Gelegenheit nutzen, um genau zu erfahren, was bei dieser Untersuchung eigentlich geschieht. Jetzt sehe ich dem Eingriff doch wesentlich ruhiger entgegen“, sagte sie nach der Demonstration.

Und wenn sich bei der Vorsorge herausstellt, dass eine Krebserkrankung vorliegt? Dann erhalten die Patienten im zertifizierten Darmzentrum Marl eine Behandlung „aus einem Guss“. Wie im Darmzentrum verschiedene ,Krebsspezialisten’ – darunter Chirurgen, Gastroenterologen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen und Pathologen – zusammenarbeiten, stellten Mediziner der beteiligten Fachdisziplinen in verschiedenen Vorträgen detailliert vor.

„Die Resonanz unserer Veranstaltung hat unsere Erwartungen mehr als übertroffen“, freute sich Priv.-Doz. Dr. Klaus-Peter Riesener, Leiter des Darmzentrums und Chefarzt der Chirurgie am Marien-Hospital. Und Dr. Christoph König, Koordinator des Darmzentrums und Chefarzt der Allgemeinen Inneren Medizin am Marler Krankenhaus“, ergänzte: „Wenn wir am Ende des Tages einige Besucher motivieren konnten, die angebotenen Vorsorgeprogramme zu nutzen, dann haben wir eine Menge erreicht.“ Ein dickes Lob spendeten die Verantwortlichen des Darmzentrums am Ende des Tages den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die geduldig Rede und Antwort standen, und den vielen Partnern des Darmzentrums Marl. „Alle Teilnehmer haben mit ihrem Engagement zum Erfolg dieses Tages beigetragen.“

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